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Caspar David Friedrich |
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| Der Sohn
eines Seifensieders lebte von 1774 bis 1840 und gilt als bedeutender
Landschaftsmaler. In Greifswald
geboren, studierte der Künstler an
der Akademie Kopenhagen und in Dresden. Meeres- und Küstenlandschaft sowie gotische Baukunst waren die Hauptmotive Friedrichs. Der Maler, Zeichner und Grafiker feierte Ausstellungserfolge in Berlin und Dresden, wurde 1816 Mitglied der Dresdener Akademie und schließlich 1824 zum Professor ohne Lehrauftrag ernannt. |
| Die Natur
blieb auch nach einem Treffen mit Goethe – der sich inzwischen
von der Romantik abgewendet hatte – der Hauptgegenstand der Malerei
Caspar David Friedrichs, dessen verschollene Werke die Zahl der
erhaltenen übertreffen sollen. Natur stand gegen die als problematisch empfundene Gegenwart. Pflanzenstudien, Baum- und Wolkendarstellungen waren Bestandteil einer symbolischen Zeichensprache. Sie stehen für Menschenschicksale, Werden und Vergehen. Das Werk Friedrichs hat große Bedeutung für die deutsche Romantik und den Realismus. |