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Neubrandenburg

Freizeit & Erlebnis: Wandern

   

Malliner Bachtal
Mal ganz oben an der Hangkante, dann wieder unten im Tal verlaufend erschließt ein schmaler Wanderpfad das reizvolle Malliner Bachtal am nordwestlichen Rande der Stadt. Am besten ist es von Weitin zu erreichen, von wo man in Richtung Neubrandenburg oder Wulkenzin wandern kann. Überreste alter Wassermühlen, die noch in Betrieb befindliche Zirzower Mühle mit Schaukraftwerk und viele weitere naturkundliche Details und Zeugnisse unserer Vorfahren wollen entdeckt werden. In einem Damwildgatter können Sie die Tiere aus der Nähe betrachten. Auf den Rastplätzen am plätschernden Wasser des Baches finden Sie Erholung. Eine gewisse angeborene Abenteuerromantik ist empfehlenswert, führt der Wanderweg doch auf urigen, naturbelassenen Steigen, durch Koppeln, an einem "Mörderberg" sowie riesigen Findlingen vorbei...

Im Lindetal
Eingerahmt vom Kleinen und Großen Mühlenholz führt ein verträumter Wanderweg durch das Lindetal von Neubrandenburg nach Burg Stargard. Der Lindebach begleitet den Wanderer ebenso wie die Bahnlinie auf seiner Tour durch das Tal. Der wunderbare, feste Waldweg am Fuße eines Bergsporns führt zuerst zur Hintersten Mühle. Dort befindet sich ein "Zentrum für Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit" mit einem umfangreichen Freizeitangebot. In idyllischer Lage am Mühlenteich - die Mühle selbst ist nur noch durch den Flurnamen präsent - kann man Volieren, einen kleinen botanischen Garten und allerlei Kleingetier anschauen. Eine "Himmelsleiter" unmittelbar am Reitstall erschließt einen kleinen Rundweg mit schöner Aussicht auf Teich und Umgebung. Ein interessanter Abstecher ist auf die andere Seite des Bahndammes nach Fünfeichen zu empfehlen. Dort befinden sich die Kriegsgräberstätten des Kriegsgefangenen- bzw. Internierungslagers Fünfeichen.

Landschaftsgarten an den Brodaer Teichen
Im Westen der Stadt bietet der Landschaftsgarten Brodaer Teiche auf einer Fläche von fast 40 Hektar Erlebnisbereiche für Naturfreunde, Familien mit Kindern oder Schulklassen. Die Eiszeit prägte dieses Areal. Das Gebiet ist durch parallel verlaufende Rinnen mit eingelagerten Söllen und dazwischen liegenden, steil aufragenden damm-artigen Rücken gekennzeichnet. Kleinteilige agrarische Nutzung, Besonderheiten des Reliefs und unterschiedliche Landschaftselemente bilden einen wertvollen Lebensraumkomplex. Das ist die Grundlage für das Vorkommen einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten mit Gefährdungsstatus. Ein Wanderweg führt an einem Schmetterlingsgarten, am Feldflorareservat, an der Obstwiese und an einem Findlingsgarten vorbei und erschließt dem Besucher den Formenreichtum dieser urwüchsigen, abwechslungsreichen Landschaft. Vom höchsten Punkt dieses Gebietes haben Sie einen ausgezeichneten Blick auf das Stadtpanorama von Neubrandenburg.


Weitere interessante und beschauliche Wanderwege des umfangreichen Wanderwegenetzes führen durch das Nemerower Holz, das Brodaer Holz sowie das Burgholz.

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