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Die Geburtsstunde des Neubrandenburger
Regionalmuseums schlug am 13. Juni 1872.
Dank des großen Engagements der Mitglieder des
Museumsvereins und vieler Neubrandenburger konnte das
erste bürgerliche Museum in Mecklenburg-Strelitz
bereits ein Jahr später im Treptower Haupttor,
welches der Magistrat für diesen Zweck zur Verfügung
stellte, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
werden. Die Ausstellung für Ur- und Frühgeschichte
befindet sich an traditioneller Stätte im Treptower
Tor. In fünf Etagen erfährt der Besucher Wissenswertes
über die Geschichte unserer Region während
der Steinzeit, der Bronzezeit, der Zeit der germanischen
Besiedlung bis hin zur gemeinsamen slawischen und deutschen
Geschichte im frühen Mittelalter. Die fünfte
Etage ist den Forschungen des Museums über Rethra,
dem Lutizen-Zentralheiligtum, welches man am Südende
des Tollensesees vermutet, gewidmet. Es ist vorgesehen,
nach umfangreichen Rekonstruktionsmaßnahmen dem
Museum ein neues Zuhause im Franziskanerkloster zu geben.
Regionalmuseum Neubrandenburg
Treptower Straße 38, 17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395/ 5 55 12 71
Nur wenige Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt
befindet sich am Pferdemarkt in einer denkmalgeschützten
Villa mit herrlichem Fachwerk die Kunstsammlung
Neubrandenburg. Diese zeigt hier ihre Sonderausstellungen.
Bis zum großen Stadtbrand Ende des Zweiten Weltkrieges
hatte sie ihren Platz im Herzoglichen Palais am Marktplatz
und umfasste mehr als 850 Gemälde sowie ca. 3.000
Kupfer- und Stahlstiche, Radierungen und Lithographien,
darunter äußerst kostbare Werke von Dürer,
Rembrandt und Piranesi. Der Verbleib dieser Schätze
nach 1945 ist bis heute nicht geklärt. Ein völliger
Neubeginn war vonnöten. 1982 wurde die Kunstsammlung
ein zweites Mal gegründet und konnte bis heute
rund 5.000 Arbeiten durch Kauf und Schenkung erwerben.
Kunstsammlung Neubrandenburg
Am Pferdemarkt 1, 17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395/ 5 82 62 29
Architektonische Vielfalt der Stadt und der Region können
Sie von April bis Oktober im Modellpark
"Mecklenburgische Seenplatte" am
Gätenbach in der Wilhelm-Külz-Straße
bestaunen.
Mit ihm wurde im Jahr 2000 ein attraktiver Anziehungspunkt
in der Vier-Tore-Stadt geschaffen. In der 1,4 Hektar
großen wunderschönen Parkanlage sind über
80 verkleinerte, aber detailgetreue Modelle im Maßstab
1:25 von geschichtsträchtigen Schlössern,
Gutshäusern, Kirchen, Mühlen, Burgen, Eisenbahnen
u. a. aus Mecklenburg-Vorpommern zu sehen.
Die Parkanlage spiegelt mit ihren Gestaltungselementen
in interessanter Art und Weise Landschaft, Geschichte
und Architektur wider. Lassen Sie sich anregen, die
vorgestellten Miniatur-Bauwerke wie z. B. die vier Stadttore
Neubrandenburgs, den Klosterkomplex in Dargun, die Höhenburg
Burg Stargard, das Schloss und die Orangerie in Neustrelitz,
die Mühlen von Woldegk an ihren Originalschauplätzen
zu besuchen.
Modellpark Mecklenburgische Seenplatte
Weidenweg 6, 17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395/ 5 70 64 40
Der Akademie Wrodow e. V. liegt
versteckt in der üppigen mecklenburgischen Landschaft nahe der
Penzliner Burg. Das Zentrum des Ortes bilden die ehemalige Gutsanlage mit dem
Schloss im Tudorstil, die Kunsthalle und die Mysterienvilla.
Das Schloss wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und im Laufe der nächsten
100 Jahre erweitert und umgebaut.
Zur Zeit sind im Schloss verschiedene Projekte für Kunst und Kultur untergebracht.
Ferienunterkünfte und gastronomische Angebote können außerdem genutzt werden.
Akademie Wrodow e.V.
Leonardo-da Vinci-Weg 3, 17091 Wrodow
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