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Im Herzen der Stadt befindet sich die aufregendste
Konzerthalle Deutschlands, die Konzertkirche
Neubrandenburg. Die dreischiffige Hallenkirche
zählt zu den beeindruckendsten Zeugnissen
norddeutscher Backsteingotik. Der sehenswerte
Ostgiebel entstand nach dem Vorbild westlicher
Hausteinbauten, so des weltbekannten Straßburger
Münsters. Am Ende des Zweiten Wektkrieges
völlig zerstört, wurde sie wieder aufgebaut
und birgt heute in ihrer Hülle einen der
architektonisch reizvollsten Konzertsäle.
Überzeugen Sie sich von dem faszinierenden
Kontrast aus Optik, und Akustik, Raum und Klang,
Tradition und Moderne.
Die Johanniskirche,
ein zweischiffiger Backsteinbau. Sie wurde in
den ersten Jahren nach der Stadtgründung
in Verbindung mit dem Franziskanerkloster
errichtet und diente vor allem den Franziskaner-Mönchen,
die sich in Neubrandenburg niedergelassen haben,
für ihre Gebete. Nach Kriegseinwirkungen
und Bränden musste die Kirche im Laufe der
Zeit mehrmals saniert und restauriert werden.
An die Nordseite der St. Johanniskirche (heute
evangelische Stadtkirche) schließt sich
in einem unregelmäßigen Viereck das
Franziskanerkloster an. Vom ehemaligen Kloster
sind nur noch das Refektorium und der angrenzende
Kreuzgang erhalten. Der Ostflügel wurde nach
Zerstörung durch einen verheerenden Brand
anfangs des 17. Jahrhunderts nicht wieder aufgebaut.
Hier soll in den kommenden Jahren das Regionalmuseum
Neubrandenburg im neu zu schaffenden Ostflügel
und im ehemaligen Refektorium seine Heimstatt
finden. Die Johanniskirche lädt heute zum
Gottesdienst, zu Orgel- und Chorkonzerten sowie
zum Besichtigen und Verweilen ein.
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