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Ein beliebtes und bequem erreichbares Ziel ist
das Höchstgelegene in Neubrandenburg - die
Aussichtsplattform des
Hauses der Kultur und Bildung am Marktplatz.
Aus 56 Metern Höhe überblicken die Besucher
all das, was Neubrandenburg nicht nur für
Einheimische so anziehend macht.
Schaut man über den Tollensesee hinüber
zum Brodaer Holz, schimmern die an einen griechischen
Tempel erinnernden Konturen von Belvedere.
1775 ließ Adolf Friedrich IV., Herzog von
Mecklenburg-Strelitz, auf einem Hügel im
Brodaer Holz ein Sommerhaus errichten. Nach seinem
Tode wurde es abgetragen. An der Stelle des alten
Belvedere ließ Großherzogin Marie
1823 durch Baumeister Friedrich-Wilhelm Buttel
ein neues Tee- und Sommerhaus in Form eines griechischen
Tempels bauen. 1934 entstand daraus nach Plänen
des Architekten Heinrich Tessenow, eine Gedenkstätte
für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen aus
Mecklenburg-Strelitz. 1995 wurde das Gebäude
als offener Tempel restauriert. Er bietet einen
eindrucksvollen Blick auf den Tollensesee und
die reizvolle Umgebung. Verschiedene Konzerte
und Theateraufführungen ziehen in den Sommermonaten
viele Interessenten an.
Aussichtsturm Behmshöhe
Wer die 111 Stufen des 34 Meter hohen Turmes bewältigt
hat, dem bietet sich ein fantastisches Panorama
über den Tollensesee und die umliegende hüglige
Landschaft - besonders reizvoll im Herbst, wenn
der "Malermeister Natur" fleißig
gearbeitet hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel
der Turm zusehends, da große Teile des Nemerower
Holzes zu militärischem Sperrgebiet erklärt
worden sind. Anfang der 90er Jahre hob man Restriktionen
auf, setzte den Turm auf die Denkmalliste und
restaurierte ihn. Seit 1995 präsentiert sich
der Aussichtsturm wieder in alter Schönheit
und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Am Fuße des Aussichtsturms Behmshöhe
liegt der Arion-Gedenkstein. Der Männergesangsverein
setzte ihn 1929 im Gedenken an den griechischen
Sänger der Antike.
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