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Ein
Paradies liegt zwischen Lübeck und Wismar - weißer
Sandstrand, kristallklares Wasser, ursprüngliche Natur.
So oder ähnlich muss es schon früher gewesen sein,
denn vor gut 700 Jahren kamen Siedler aus Niedersachsen
und Westfalen in unsere Region. Sie bauten ihre Häuser
im Baustil des niedersächsischen Bauernhauses, das
auch als das Niederdeutsche Hallenhaus bezeichnet wird.
In Alt-Boltenhagen findet man noch einige dieser Häuser.
Die Lage des Ortes ist ruhig und idyllisch.
Wer
hierher kommt, schickt die Seele in Urlaub. Das mag Anno
dazumal auch Graf von Bothmer gespürt haben, als er
1803 bei Redewisch einen Badekarren aufstellen ließ.
Bald darauf waren dann auch in Boltenhagen Badekarren,
die Pferde bis zur Achse ins Wasser zogen, der Strand-Hit.
Auch wenn Heiligendamm schneller war (da wurde schon 1793
großherzöglich gebadet), zählt Boltenhagen
zu den ältesten deutschen Seebädern. Der erste
"Urlauber-Run" - er begann wohl um 1850. "Strandlöpers"
quartierten sich damals bei den Bauern und
in bescheidenen Pensionen ein. Wer allerdings Wert auf etwas
Luxus legte, buchte im "Großherzog von Mecklenburg"
(1845 von dem Dassower Gastwirt Wiechmann erbaut). Mit seinen
Gärten, Gewächshäusern, Kegelbahnen
und Boulevards gab es dem ländlichen Boltenhagen ein
neues Flair. Fortan ließen sich von Meeresluft und
Sandstrand auch Prominente aller Art ins mecklenburgische
Seebad locken. Alle finden: Boltenhagen tut gut!
205 Jahre Badesaison
im Ostseebad Boltenhagen.
 
Boltenhagen,
das drittälteste Ostseebad in Deutschland... allein
schon aus guter Tradition fühlen wir uns unseren Gästen
verpflichtet...
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