| Sehenswertes in Gadebusch und Umland |
| Städtebauliche Dominanten der Stadt, die im Jahre 1194 erstmals als Kirchdorf "Godebuz" urkundlich erwähnt wurde, sind das mittelalterliche Rathaus (um 1340), das Renaissanceschloss aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhundert sowie die Stadtkirche St. Jacob und St. Dionysius (1210 -1230). | ||
| Rathaus | ||
| Das Rathaus der Stadt Gadebusch wurde in
seinen Ursprüngen um 1340 gebaut. Erst 1618 erfolgte der Anbau der Laube mit
Treppengiebel im Renaissancestil, die schwere Rathaustür stammt aus der Zeit des Barock. Dieses Gebäude wird heute noch als Verwaltungssitz genutzt. |
||
| Stadtkirche St. Jakob und St. Dionysius | ||||
| Das älteste Bauwerk der Stadt (Baubeginn ca. 1210) ist ein besonderer Anziehungspunkt für den interessierten Gast. Immerhin kann er hier die älteste Hallenkirche zwischen Elbe und Oder besuchen, die zu den bedeutendsten Kirchenbauten Norddeutschlands zählt. | ||||
| Das romanische Südportal ist von
besonderer Schönheit. Aber auch der Turm aus dem beginnenden 14. Jahrhundert bzw. der
Chor aus dem 15. Jahrhundert sind sehenswerte sakrale Denkmale der Backsteingotik. Das im Westteil befindliche Rundfenster mit einer Bronzerosette aus Hildesheimer Guß (15. Jahrhundert) kündet noch heute vom Wohlstand der Gadebuscher Bürger zu jener Zeit. Im Inneren finden wir eine Bronzefünte (um 1450) und eine Triumphkreuzgruppe aus dem 15. Jahrhundert sowie den Fürstenstuhl. Die Kanzel stammt aus dem Jahre 1607. |
||||
| Das Schloss Auf einem slawischen Burgwall aus dem 8. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert mit dem Bau eines Renaissanceschlosses begonnen, das 1570-1573 durch den mecklenburgischen Baumeister Christoph Haubitz seine heutige Gestalt erhielt. |
||
| Typisch für die Bauausführung sind die roten Terrakottafliesen als Fassadenausschmückungen aus der Lübecker Werkstatt des Statius van Düren. War das Schloss bis ca. 1620 noch Residenz mecklenburgischer Herzöge, so zog nachfolgend die Amtsverwaltung ein. Im Jahre 1903/04 wurde das Schloss einer restauriert. | ![]() |
|
| Heimatmuseum Im ehemaligen Wirtschaftsteil des Schlosses an der Ostseite des gepflasterten Schlosshofes befindet sich heute das Heimatmuseum. Es wird eine ständige Ausstellung zur Regional- und Stadtgeschichte, Funde aus ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie zur neueren Geschichte präsentiert. |
| |
Denkmalhof Rauchhaus Möllin | ||
|
Der Denkmalhof Rauchhaus Möllin liegt ca. 3 km vom Stadtzentrum in Richtung Rehna-Lübeck (B104) entfernt. In weitgehend originalen Räumen, wie z.B. in der Mädchenkammer oder der Großknechtekammer, erhält der Besucher die Möglichkeit, die bäuerlichen Lebensgewohnheiten des westmecklenburgischen Landstrichs in der Vergangenheit nachzuempfinden. Der ortstypisch weitgehend reetgedeckte Denkmalhof wird heute wieder privat bewirtschaftet und als Rauchhaus genutzt. | ||
| Burgsee | |||
![]() |
Der Burgsee liegt idyllisch in der Nähe des Schlossberges und ist weitestgehend vom Stadtwald umgeben. Für Spaziergänger und Naturfreunde ein idealer Ort der Erholung. | ||
| Ausflugsziele: | |||
| Biosphärenreservat Schaalsee | Der 23 km² große und mit
71,5 m tiefste Klarwassersee Norddeutschlands ist das Herzstück des 162 km²
umfassenden Parks. Verschiedene Lebensräume wie der breite Schilfgürtel, Moore, Erlenbrüche, Feuchtwiesen und Hecken bieten vielen seltenen Vögeln, dem Fischotter, der Rotbauchunke und anderen Tieren ideale Lebensmöglichkeiten. Auch botanische Seltenheiten wie Sonnentau und Wollgras sind hier zu finden. Orchideen und Königsfarn gedeihen hier prächtig und ermöglichen dem Naturliebhaber ein unverfälschtes Naturerlebnis. |
||
| Das Schweriner Schloss | Das vom Wasser umgebene Schweriner
Schloss bietet mit seinen vielen Türmen und
Zinnen einen märchenhaften Anblick. Das ehemalige Residenzschloss ist eines der
bedeutendsten Bauten des Historismus in Deutschland. Auch der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat hier ein würdiges Domizil gefunden. |
||
| Mecklenburgisches Staatstheater in Schwerin | Neben dem Staatlichen
Museum ist das Theater ein weiteres repräsentatives Gebäude am Alten Garten gegenüber vom Schweriner Schloss. Das Haus wurde 1883 bis 1886 in einer Stilmischung aus Neorenaissance und Neobarock erbaut. Der Hamburger Conrad Ekhof (1720-1778) gründete hier 1753 die erste deutsche Schauspielakademie. Auf dem Spielplan des Theaters stehen Oper, Konzert, Ballett, Schauspiel und Niederdeutsches Theater. |
||
| Schweriner Zoo | Der Schweriner Zoo beherbergt etwa 600 Tiere in 100 Arten. Besonders zahlreich sind Wasservögel im Zoo vertreten, die in einer zentral gelegenen größeren Wasserfläche ideale Lebensbedingungen vorfinden. Aber auch viele exotische Tierarten wie Zebras, Kängurus, Nashörner, Großkatzen, Pinguine und Affen kann der Besucher bestaunen. Für Kinder wurde ein Streichelgehege eingerichtet. | ||
| "De oll Dörpschaul - Nichtraucherrestaurant | |||
![]() |
Uns Lütt Museum Weiß zu berichten, aus der Arbeit und dem Leben unserer Vorfahren so mach Geschichten. Ob Waschen, Kochen, Bauen, Garten, viele Dinge zum Bestaunen warten. |
||
| Schloß Plüschow bei Grevesmühlen |
Schloß
Plüschow Das Schloß wurde 1763 durch den Hamburger Kaufmann Philipp Heinrich Stenglin erbaut. Am Eingang trägt es die Initialen des Großherzogs Friedrich Franz IV. und im Inneren beeindrucken das großzügig angelegte Treppenhaus und die vielen wertvollen Rokokostuckdecken. Heute ist das Schloß ein kulturelles Zentrum der Region. Regelmäßig finden hier Ausstellungen moderner Kunst, Vorträge und Konzerte statt. |
||
| Schloß Bothmer bei Klütz |
Größter
barocker Schloßbau in Mecklenburg Der repräsentative Backsteinbau wurde 1732 von Johann Friedrich Künnecke fertiggestellt und findet sein Vorbild in England (Blenheim Palace nahe Oxford). Schloß Bothmer ist der größte Barockbau Mecklenburgs. Sehenswert ist auch die 300 m lange einmalige Feston-Allee zum Schloß. |
||
| Ostsee-Küstenstreifen zwischen Lübecker- und Wismar-Bucht |
Attraktives
Freizeit- und Feriengebiet Flachküstenbereiche mit Sandstränden werden abgelöst von romantisch schönen Steilküstenregionen. Der Küstenstreifen ist 38 km lang und erstreckt sich von Priwall über Boltenhagen bis zur Wohlenberger Wiek. Im Hinterland liegt der weithin bekannte "Klützer Winkel". |
||
| "Klützer Winkel" reizvolle Landschaft zwischen Priwall und Wohlenberger Wiek |
So wird das Hinterland zwischen Lübecker- und Wismar-Bucht genannt. Geprägt durch die Eiszeit ist diese Region ebenso reizvoll wie die Ostseeküste. Sie ist ein bevorzugtes Erholungsgebiet mit langer Tradition. | ||
| Ostseestrand Boltenhagen | Der vier Kilometer lange Sandstrand zwischen Tarnewitz und Redewisch mit seiner geringen Wassertiefe und leichter Brandung empfiehlt sich für Kinder und Senioren. | ||