| Sehenswertes und
Ausflugsziele in Zarrentin und Umland |
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| Die Kirche zu Zarrentin | Die Kirche zu Zarrentin gründet sich auf einen romanischen Feldsteinbau, der vermutlich bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes im Jahre 1194 angelegt wurde. Nach 1460 wurde das Langhaus im gotischen Baustil errichtet. Der Innenraum wird durch 3 große rechteckige Kreuzrippengewölbe geprägt. Die mit hölzernen Reliefs geschmückte Rennaissance-Kanzel, 1533/ 34 durch den Lübecker Meister Benedikt Dreyer geschaffen, zierte mehr als 150 Jahre die Lübecker Marienkirche und gilt als die älteste evangelische Kanzel Norddeutschlands. Im Altarraum findet man gut erhaltene romanische und gotische Wandmalereien aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. In den Spitzbogennischen des Altarraumes sind 8 Apostelfiguren zu erkennen. Der barocke Altar stammt aus dem Jahre 1733. | ||
| Das ehemalige Kloster zu Zarrentin | Direkt am Schaalsee, nur wenige Schritte südlich der Kirche
erhebt sich heute das mächtige Gebäude des Ostflügels des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters
Zarrentin. Das Kloster selbst wurde bereits 1246 gegründet. Ursprünglich bildete die Klosteranlage gemeinsam mit der Kirche ein geschlossenes Rechteck mit einem vierseitigen Kreuzgang um den Innenhof, der auch als Nonnenfriedhof fungierte. Besonders sehenswert sind im erhaltenen Ostflügel die kunstvoll gestalteten gotischen Kreuzrippengewölbe des Erdgeschosses. Heute beherbergt das Kloster die kleine Heimatstube, in der man viel Wissenswertes zur Heimatgeschichte der Region erfahren kann. |
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| Biosphärenreservat Schaalsee | Der 23 km² große und mit 71,5 m tiefste
Klarwassersee Norddeutschlands ist das Herzstück des 162 km² umfassenden Parks. Verschiedene Lebensräume wie der breite Schilfgürtel, Moore, Erlenbrüche, Feuchtwiesen und Hecken bieten vielen seltenen Vögeln, dem Fischotter, der Rotbauchunke und anderen Tieren ideale Lebensmöglichkeiten. Auch botanische Seltenheiten wie Sonnentau, Wollgras, Orchideen und Königsfarn gedeihen hier prächtig und ermöglichen dem Naturliebhaber ein unverfälschtes Naturerlebnis. |
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| Ausflugsziele: | |||
| Das Schweriner Schloß | Das vom Wasser umgebene Schweriner
Schloß bietet mit seinen vielen Türmen und Zinnen einen märchenhaften
Anblick. Das ehemalige Residenzschloß ist eines der bedeutendsten Bauten des Historismus
in Deutschland. Auch der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat hier ein würdiges Domizil gefunden. |
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| Mecklenburgisches Staatstheater in Schwerin | Neben dem Staatlichen Museum ist das Theater
ein weiteres repräsentatives Gebäude am Alten Garten gegenüber vom Schweriner
Schloß. Das Haus wurde 1883 bis 1886 in einer Stilmischung aus Neorenaissance
und Neobarock erbaut. Der Hamburger Conrad Ekhof (1720-1778) gründete hier 1753 die erste deutsche Schauspielakademie. Auf dem Spielplan des Theaters stehen Oper, Konzert, Ballett, Schauspiel und Niederdeutsches Theater. |
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| Schweriner Zoo | Der Schweriner Zoo beherbergt etwa 600 Tiere in 100 Arten. Besonders zahlreich sind Wasservögel im Zoo vertreten, die in einer zentral gelegenen größeren Wasserfläche ideale Lebensbedingungen vorfinden. Aber auch viele exotische Tierarten wie Zebras, Kängurus, Nashörner, Großkatzen, Pinguine und Affen kann der Besucher bestaunen. Für Kinder wurde ein Streichelgehege eingerichtet. | ||
| Schloß Ludwigslust | Der Baumeister J.J. Busch erbaute das Schloß von 1772 bis 1776 als Residenz für die Herzöge von Mecklenburg im Barockstil. Besonders sehenswert sind der "Goldene Saal" und der Festsaal mit einer aus Pappmachè gefertigten Dekoration. | ||
| Schloßpark Ludwigslust | Die Parkanlage umfasst 120 ha und ist damit die Größte in Mecklenburg-Vorpommern. Der als Barockgarten angelegte Park wurde durch P. J. Lenné ab 1852 teilweise umgestaltet. | ||