Streckenverlauf
Malchow
- Silz -
Nossentin - Jabel - Loppin - Alt-Gaarz - Lütgendorf -
Blücherhof - Klocksin - Molzow - Dahmen - Großen Luckow
- Barz - Görzhausen - Karstorf - Carlshof - Bristow -Wendischhagen
- Basedow Höhe - Malchin
Kurzinfo zur Tour:
Die Besonderheit
dieser Tour liegt in ihrer Vielfalt. Sie demonstriert in
einzigartiger Weise die Unterschiedlichkeit eiszeitlicher Formen.
Sie führt durch ebene Sanderflächen mit ausgedehnten
Kiefernwäldern, über wellige Grundmoränen und hügelige
Endmoränen.
Sie starten die Tour
in der Inselstadt Malchow mit ihrer in Backsteingotik erbauten
Klosteranlage, dem hübschen Fachwerk-Rathaus und den beiden
Windmühlen.
Folgen Sie der
Eiszeitroute in Richtung Norden und entdecken Sie mit etwas Glück
einen Fischotter oder Seeadler im Naturpark Nossentiner-Schwinzer
Heide.
In Blücherhof laden
ein ehemaliges Rittergut und ein dendrologischer Garten zum
Verweilen ein. Unweit des Dorfs finden Sie im Wald eine
interessante Blockpackung. Diese Ansammlung aus Großgeschieben
und grobem Schutt markiert den damaligen Eisrand und zeugt vom
Verlauf der Endmoräne.
Vorbei am
Storchennest in Klocksin und dem eiszeitlich entstandenen Malchiner
See erreichen Sie das Schloss Großen Luckow.
Unternehmen Sie den
kleinen, aber sehr lohenswerten Abstecher nach Langhagen. Von dort
haben Sie einen fantastischen Blick über die große Gabelung der
Pommerschen Hauptrandlage, die in Form einer Hügellandschaft zu
erkennen ist. Blockpackungen und Kesselmoore sind weitere
Eiszeitspuren, die man hier entdecken kann.
Weiter führt die
erlebnisreiche Tour durch die hügelige Mecklenburgische Schweiz bis
sie schließlich in Malchin endet.
Charakter der
Tour:
Auf dieser Strecke durchfährt man die Naturparks
Nossentiner-Schwinzer-Heide sowie Mecklenburgische Schweiz/
Kummerower See. Mit Ausnahme weniger, kurzer Teilstücke kann man
auf überwiegend gut befahrbaren Wald- und Feldwegen und wenig
befahrenen Straßen die unterschiedlichen Landschaften mit ihrer
herrlichen Natur genießen. Während die Sanderebenen im Bereich der
Nossentiner-Schwinzer-Heide weitgehend eben sind, treibt einem so
manche Steigung in der hügeligen Grund- und Endmoränengegend
Schweißperlen auf die Stirn. Hier macht die Mecklenburgische
Schweiz ihrem Namen alle Ehre. Für den stark befahrenen
Streckenabschnitt der Bundesstraße 108 bis Carlshof ist ein Radweg
geplant.!
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