Gotische Oktogonkirche in Ludorf:

Errichtet wurde die Guts-Kirche von einem Kreuzzugsheimkehrer, dem Ritter Wipert von Morin, der die Idee zur Oktogonkirche aus dem Heiligen Land mitbrachte.

Einzigartig in Norddeutschland hat sie den gleichen Grundriss wie die Kirche vom Heiligen Grabe in Jerusalem. Geweiht 1346, geht man jedoch davon aus, dass sie noch gut 150 Jahre älter ist. Bemerkenswert auch die angefügte Familiengruft derer von Knuth, 1736 vom Erbherren auf Ludorf und Gneve, Adam Levin II. von Knuth errichtet und mit insgesamt 9 gut erhaltenen Eichen-
holzsärgen
bestückt. 

An der schmiedeeisernen Grufttür und an den Wänden befinden sich zahlreiche Wappen der angeheirateten Familienmitglieder. Die Kirche ist täglich zu besichtigen, in den Wintermonaten allerdings nur nach Voranmeldung.

 



Gotische Oktogonkirche in Ludorf