| Sehenswertes in Krakow am See und Umland |
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| Stadtkirche | Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt Krakow am See ist die Stadtkirche. Der Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, den deutsche Siedler ursprünglich als Hallenbau errichteten, ist das älteste Gebäude der Stadt und nach vielen Stadtbränden im 17. und 18. Jahrhundert immer wieder umgestaltet worden. Heute wird die Kirche als Übergangsbau vom romanischen zum gotischen Baustil eingeordnet. Beim Eintreten in den Innenraum erblicken Sie einen wunderschönen Altaraufbau mit Schnitzrelief. | |
| Synagoge | In Krakow am See finden Sie die einzige noch in
ursprünglicher Form erhaltene Synagoge im Nordosten Deutschlands und einen jüdischen
Friedhof. Im Jahre 1920 wurde die Synagoge wegen des Wegganges vieler Mitglieder der
jüdischen Gemeinde an die Stadt veräußert und 1995 nach umfassenden
Restaurierungsarbeiten der Öffentlichkeit übergeben. Heute ist die Synagoge Sitz der
Krakow-Information. Im ehemaligen Betsaal finden Ausstellungen, Konzerte und Lesungen
statt. Öffnungszeiten der Krakow-Information: Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr (16.09. - 14.05.) Mo - Fr 9.00 - 18.00 Uhr ( 15.05. - 15.09.) Sa u. So 10.00 - 13.00 Uhr |
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| Alte Schule | Die Alte Schule Krakow am Sees ist anläßlich der 700-Jahresfeier, die 1998 stattfand, saniert worden. Während hier vor einigen Jahrzehnten noch lebendiger Unterricht stattfand, sind heute in diesem Gebäude die Stadtbibliothek, die Heimatstube und das Druckereimuseum beheimatet. | |
| Druckereimuseum | Dieses Museum der Buchdruckerkunst ist ein Unikat in der
Museumslandschaft M/V. Neben einer Fülle an Blei - und Holzschriften und diversen
Handdruckpressen, sind eine große Tiegeldruckpresse und eine Setz- und Zeilengußmaschine
zu sehen. Für interessierte Besucher finden in dieser Druckwerkstatt auch Kurse und Work-
shops statt, bei denen die Gäste vielerlei Drucksachen selbst herstellen können. Öffnungszeiten: Di - Fr 10.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr |
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| Heimatstube | Im Computerzeitalter lädt diese, mehrere Räumlichkeiten umfassende, Ausstellung zum Verweilen ein. Viele Dinge erinnern an ein gemütliches Leben unserer Vorfahren in der Teilausstellung "Leben und Wohnen zu Großmutters Zeiten", während in anderen Räumen Interessenten alter Handwerkstechniken auf ihre Kosten kommen. Öffnungszeiten: Di - Fr 10.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr |
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| Rathaus | Eckpunkt des denkmalgeschützten Ensembles unseres
Marktplatzes, das zumeist aus Bürgerhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts besteht, ist
das Rathaus. Dieses Gebäude wurde 1857 im neugotischen Stil erbaut. Gegenüber plätschert der Fisch des 1995 eingeweihten Springbrunnens und lädt zum Verweilen ein. |
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| Aussichtsturm | Egal aus welcher Richtung Sie nach Krakow am See kommen, begrüßt Sie der Aussichtsturm auf dem Jörnberg. Für das Erklimmen der 126 Stufen des Turms wird der Besucher mit einem herrlichen Panoramablick auf das glitzernde Krakower Seenlabyrinth belohnt. Nach einem ersten hölzernen Aussichtsturm im Jahre 1897 an gleicher Stelle, folgte ein Neubau aus Stahlbeton 1907, der später infolge des Krieges gesprengt wurde. Die Aussichtsplattform des heutigen Turms befindet sich fast 100 m über dem Meeresspiegel. | |
| Seepromenade | Dieser erholsame Spazierweg, der unsere Gäste unmittelbar entlang des Krakower Stadtsees führt, eröffnet dem Besucher manchen Blick auf ein Krakower Kleinod undunsere schöne Natur. Erwähnenswert sind die vielen reetgedeckten Bootshäuser, der Hüden der Fischerei und die im Jahre 1938 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Badeanstalt. | |
| Krakower Mühle | Einst grüßte dieses technische Denkmal der Stadt Krakow am
See seine Gäste vom Mühlenberg herunter, bis am 15. Juli 1975 dieses Bauwerk durch einen Blitzschlag völlig niederbrandte. Heute bemüht sich der Krakower Mühlen- verein um den Neuaufbau dieses Kulturguts unserer Stadt. |
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| Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See |
Im Herzen von Mecklenburg-Vorpommern
liegt der Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See". Seine für
die Region typische, von der letzten Eiszeit geprägte Landschaft zeigt eine besondere
Vielfalt und zahlreiche Eigenheiten. Höhenunterschiede von mehr als 100 Metern bewirken,
daß die Landschaft sehr bewegt erscheint und an Formen der Hügelländer erinnert. Eingebettet in den Hügeln finden wir zahlreiche Seen, von denen der Kummerower und der Malchiner See zu den größeren in Deutschland gehören. Ihre Wasserspiegel liegen nur geringfügig über dem der Ostsee. Die Peene, ein gemächlich dahinfließender Wiesenfluß beherbergt in der verschilften Uferzone und dem größten Niedermoorgebiet Deutschlands eine Vielzahl von bundesweit seltenen Tieren, darunter auch den Biber. |
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| Gemeinde Linstow | Die Gemeinde Linstow ist wegen ihrer Lage direkt am Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide
für Erholungssuchende besonders interessant. In dem Ort Linstow befindet sich das Wolhyniermuseum, ein denkmalgeschützte Freilandmuseum - das einzige seiner Art in Deutschland. Es wurde 1993 zur Erinnerung an das bewegende Schicksal der Wolhynierdeutschen eröffnet. Durch den Hitler-Stalin-Pakt wurden viele Siedler der westukrainischen Region Wolhynien gezwungen, dieses Land zu verlassen. 1946/ 47 gelangten unter oft menschen- unwürdigen Bedingungen 72 Wolhynierdeutsche ins kleine mecklenburgische Dörfchen Linstow. |
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| Gemeinde Kuchelmiß | Nahe des Naturschutzgebietes "Nebel" befindet sich die Gemeinde Kuchelmiß. Auf einem Naturlehrpfad durch das sogenannte "Nebeltal" erreicht man die Kuchelmißer Wassermühle, ein technisches Denkmal aus dem Jahre 1791. Die Mühle beheimatet heute ein Mühlenmuseum. Ursprünglich gehörte die Wassermühle zum Schloß in Kuchelmiß, welches 1863 bis 1866 erbaut und knapp 100 Jahre später abgerissen wurde. Der letzte Besitzer dieses Anwesens war Prinz Albert von Sachsen-Altenburg, Herzog von Sachsen. An ihn erinnert noch das Prinzengrab nahe der Ortschaft Wilsen. | |
| Gemeinde Hoppenrade | Eine Kostbarkeit dieser Gemeinde stellen die vielen schönen Alleen dar. Hier seien die Lindenallee zwischen Lüdershagen und Klein Grabow und die Kastanienallee zwischen Kölln und Lüdershagen genannt. Hügelgräber in Lüdershagen und Koppelow sind Anziehungspunkte für Natur- und Geschichtsfreunde. Auffällig in allen Orten, außer Kölln, sind existierende Gutshäuser mit dazugehörigen Katen. Erwähnenswert ist das, im sogenannten Burgenstil errichtete, geschlossene Ensemble des Hoppenrader Gutshauses mit Park und Stallungen aus den Jahren 1850 - 1853. | |
| Gemeinde Dobbin | Die Gemeinde Dobbin liegt unmittelbar am Naturschutzgebiet "Krakower Obersee". Ein Beobachtungsturm am Südufer des Krakower Obersees, nahe der Ortschaft Glave, bietet gute Aussichten auf das Seepanorama. Besonders reizvoll ist ein Wanderweg von Dobbin entlang des Obersees über den Wadehäng nach Krakow am See, der auch als "Lustweg" bezeichnet wird. Im geschichtsträchtigen Dobbin findet der Besucher viele Zeugen menschlicher Epochen. Ein großer Anziehungspunkt ist ein Gedenkstein mit der Aufschrift "Juliana 1909" der der Königin Juliana, Mutter von Königin Beatrixe, gewidmet ist, die als junges Mädchen oft ihre Ferien in Dobbin verlebte. | |
| Gemeinde Bellin | Die reizvolle Landschaft um Bellin ist geprägt durch stark gegliederte Endmoränen, Trockenwiesen und darin eingebettete Seen und durch seinen sehr alten Bestand von Eichen und Linden. Für Geschichtsinteressierte lohnt sich ein Besuch in der spätromanischen Feldsteinkirche Bellins, die um 1230 erbaut wurde. Dort können Sie einen steinernen Sargophag, ein Taufsteinbecken, Schnitzfiguren und Wand- und Deckenmalereien bewundern. Die Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik ist zu einem gern besuchten Ort für kulturelle Veranstaltungen mit hervorragenden Künstlern geworden. | |
| Gemeinde Charlottenthal | Im Ort Charlottenthal finden wir ein Kleinod
mecklenburgischer Baukunst. Dort wurde im Jahre 1843 ein Herrenhaus im Stile der
Tudorgotik von Theodor Krüger, einem der namhaftesten Baumeister seiner Zeit, erbaut. Im Jahre 1898 übernahm der Oberleutnant Florentin von Schmidt-Pauli dieses Anwesen und errichtete dort ein Gestüt. Heute soll dieses stilvolle Haus zu einem Hotel umgebaut werden. |