 |
| |
|
|
| |
 |
Das
Glienholz (Rundwanderung 11 km)
Gleich am Stadtrand von Röbel/Müritz beginnt einer der schönsten
Wanderwege der Umgebung. Die Groß Keller Drift - ein alter
Viehtriebsweg - wurde zum Rad- und Wanderweg ausgebaut und führt
in das kleine Waldgebiet Glienholz, das noch zur Röbeler
Feldmark gehört. Naturkundliche und kulturgeschichtliche
Sehenswürdigkeiten säumen den 11 km langen Rundweg.
Hier steht auch die älteste Eiche der Müritzregion
- die KRONEICHE. Auf Informationstafeln erfährt der
Besucher allerhand Wissenswertes. Mehrere Raststellen laden
zum Picknick ein. Romantische kleine Seen
tauchen aus dem Wald auf. Nicht nur Fotofreunde sind vom
Anblick des Rohrteiches begeistert, der zur richtigen
Jahreszeit in großen Teilen malerisch von der weißen
Seerose bedeckt ist. Da die Fischadler -
Wappenvogel des Müritzkreises - eine besondere Faszination
auf die Gäste der Region ausüben, befindet sich in der Groß
Keller Drift eine extra angelegte Beobachtungsmöglichkeit.
Von hier aus kann ohne Störungen ein Fischadlerhorst
betrachtet werden, der sich in unmittelbarer Nähe auf einem
Hochspannungsmast befindet. Auf einer Informationstafel
findet der Naturfreund nötige Erläuterungen zum Leben des
Greifvogels. |
 |
Westufer
der Müritz
(nur Hinweg 30 km)
Wer ein Teilstück des Müritzrundwanderweges erwandern oder
erradeln möchte, dem sei der Uferweg von Röbel/Müritz
nach Waren empfohlen. Vom Röbeler Hafen folgt man der
Ausschilderung des Radweges nach Waren und gelangt so immer
am Ufer entlang zum Campingplatz der Nachbargemeinde Gotthun.
Nach einem kleinen Haken führt der Wanderweg fast immer mit
Sichtkontakt zur Müritz über Zierzow und Sembzin nach
Sietow-Dorf. Hier lohnt ein Blick in die alte Dorfkirche
(nur Sommermonate) und der Besuch beim Fischer. So gestärkt
geht´s weiter über Sembzin nach Klink. Im bekannten
Urlaubsort empfiehlt sich sowohl ein Blick in das Schloß
Klink, als auch in das Müritz-Hotel. Von der Dachterrasse
genießt man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick über
die Müritz und den angrenzenden Kölpinsee, Teile des
Nationalparks und auf die Stadt Waren, die nur noch 8 km
entfernt liegt. Wer dem Wanderweg folgt, der überquert
anschließend den Reekkanal, die schiffbare Verbindung
zwischen Müritz und Kölpinsee und ist alsbald am Stadtrand
von Waren. Der gut ausgeschilderte Weg führt direkt an die
Steinmole, die Abfahrstelle der Fahrgastschiffe. Von Mai bis
September ist das problemlose Übersetzen mit dem Schiff zurück
nach Röbel/Müritz möglich. Ein Blick in den Fahrplan vor
Ausflugsbeginn verschafft die nötige Klarheit. |
 |
Müritz-Nationalpark
Wenngleich Röbel/ Müritz nicht direkt am Müritz-Nationalpark
liegt, so ist er dennoch gut zu erreichen. Die Einbindung
der Stadt Röbel/Müritz in den Schiffsverkehr des Müritz-Nationalpark-Tickets
ermöglicht das Übersetzen incl. Fahrrad nach Waren
(Nordeinstieg) oder zum Bolter Kanal (Südeinstieg). Eine
entsprechende Broschüre informiert über die
Abfahrtszeiten.
Der Müritz-Nationalpark verfügt über mehr als 600 km Rad-
und Wanderwege. Ein möglicher Tagesausflug ab Röbel/Müritz
könnte von Waren nach Federow führen. In der dortigen
Infohütte kann man direkt per Videoüberwachung in einen
Fischadlerhorst schauen. Der Asphaltweg führt weiter über
Schwarzenhof nach Speck. Hier lohnt ein Abstecher zum
Pristerbäker See und zum Jagdschloß. Auf dem gut
ausgebauten Weg gelangen Radler und Wanderer nach Boek. Hier
empfiehlt sich ein Besuch im Schloß, da sich hier nicht nur
eine Nationalpark-Information, sondern auch das Zinngießermuseum
befindet. Noch ein paar Kilometer und die
Dampferanlegestelle am Bolter Kanal ist erreicht. Natürlich
kann die Tour auch umgekehrt gestaltet werden, je nach
Schiffsanbindung. Auch Fußwanderer brauchen den Weg nicht
scheuen, da der Ticket-Bus das Überspringen einzelner
Abschnitte ermöglicht. Die Mitnahme einer aktuellen
Wanderkarte empfiehlt sich aber in jedem Fall. Wer lieber
mit fachlicher Begleitung quer durch den Nationalpark radeln
will (30 km), der hat mittwochs und freitags die
Gelegenheit, sich der Rad-/ Schiffsexkursion ab Röbel/ Müritz
anzuschließen
(Voranmeldung unter 039931 51809). |
 |
Naturkundliche
Führungen
im Müritz-Nationalpark
Vom Nationalparkamt werden Führungen
angeboten, an der jeder teilnehmen kann. Besonders sind sie
für Schulklassen, Naturgruppen und Familien mit Kindern
geeignet.
Gruppen mit mehr als 10 Personen
sollten sich vorher anmelden.
Touren für Schulklassen und Jugendgruppen müssen in
jedem Falle 14 Tage vorher angemeldet werden. |
 |
eiszeitroute
mecklenburgische seenplatte
Von Röbel/Müritz nach Malchow
Beginnen
Sie die Tour in dem staatlich anerkannten Erholungsort Röbel,
wo viele Sehenswürdigkeiten wie die Backsteinbauten St.
Marien und St. Nikolai, das schöne Rathaus oder die bunten
barocken Fachwerkhäuser Sie erwarten. Besonders der
restaurierte Hafen mit seiner schönen Uferpromenade lädt
zum Flanieren ein.
Von
Fürstenberg/Havel nach Röbel/Müritz
Entdecken Sie die Eiszeit in der abwechslungsreichen
Seenlandschaft um Fürstenberg. Ausgedehnte Wälder,
durchsetzt mit zahlreichen kleinen und großen Seen, machen
den Reiz des Fürstenberger Seenlandes aus.
Routen
Neubrandenburg
- Waren (Müritz) - Malchow - Röbel/ Müritz -
Neubrandenburg Entdecken Sie den beeindruckenden Formenschatz der
Eiszeit - die Müritz als größten Binnensee
Deutschlands, das Müritzeum in Waren mit
eindrucksvollen Findlingen und die ausgedehnte
Sanderlandschaft mit den unzähligen Seen um Neustrelitz. |
 |
Freilicht-Bahnhofsmuseum
Der Eisenbahnverein "Hei Na Ganzlin" e. V. Röbel/Müritz
Am 04. 12. 1992 wurde der Eisenbahnverein "Hei Na
Ganzlin" gegründet. Dieser Verein hat sich die
utopisch anmutende Aufgabe gestellt, die Strecke Ganzlin-Röbel/Müritz
zu bewahren. Dabei setzen sie auf den Aufbau eines
Bahnhofsmuseums in Röbel/Müritz; als Beitrag zur Erhaltung
von Sachzeugen der Eisenbahn, zur Volksbildung und zur Erhöhung
der Attraktivität des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern
und speziell in der Müritzregion; die Erhaltung und den
Ausbau des Güterverkehrs aus ökologischen Gründen und als
künftig wieder interessante Konkurrenzbedingung heimischer
Unternehmen; die Wiederaufnahme des Personenverkehrs
Schwerpunkt: touristische und historische Züge. Später soll
die gesamte Strecke Röbel/Müritz-Ganzlin Museumsbahn
werden. Zunächst soll aber der Bahnhof Röbel/Müritz als
Komplex weitgehend in den Zustand zurückversetzt werden,
wie er etwa zwischen 1950 bis 1975 typisch war. Doch dadurch
allein wäre dieses Museumsprojekt nicht tragfähig. Um also
überhaupt und neben den vielen kleinen bis großen
Bahnmuseen inhaltlich und vor allem mit der erforderlichen
Resonanz bestehen zu können, muss diesem Museum ein eigenes
und attraktives Profil verpasst werden. Und so konzentriert
man sich auf technische Anlagen, die für den Betrieb oder
die Unterhaltung von Dampflokomotiven notwendig waren. Dazu
gehören z. B. Lokschuppen, Bekohlungsanlage, Wasserturm,
Wasserkräne, Nassentaschung sowie Besandungsanlage. Eine
einzigartige Sammlung von Wasser- und Kohlekränen wird also
das Bild des Bahnhofs Röbel/Müritz zunehmend bestimmen.
Interessante Wagen, Dampf- und Dieselloks der ehemaligen DR
sowie ausgewählte Fahrzeuge von Werkbahnen sollen diese
Sammlung abrunden und beleben. Noch dominieren allerdings
scheinbar wahllos aufgetürmte Schrotthaufen und aufgereihte
Fahrzeugwracks. Der erfahrene Bahnfan bzw. Eisenbahner wird
jedoch schnell erkennen, dass dieser "Schrott"
wertvoll ist und das meiste einen tieferen Sinn haben könnte.
Aber die nun schon seit dem 10.12.95 in Röbel/Müritz
betriebsbereite Dampflok 52 8029 symbolisiert, was aus
Schrott werden kann.
Infos unter Tel.: 039931 52550 oder 50651 |
|
|
|