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  [ Sehenswertes ]
in Malchow und Umland
 
     
 
Klosteranlage
  1298 wurde der Orden der Büßerinnen von Röbel nach Malchow verlegt. Man erbaute im Laufe der Zeit die Klostergebäude. Nach der Reformation wurde aus dem Kloster ein Damenstift. Die letzte Domina verstarb 1972 im Alter von 95 Jahren. Noch heute kann man den historischen Kreuzgang besichtigen.
Engelscher Garten
  Johann Engel war in der Zeit von 1787 bis 1819 Küchenmeister im Kloster. Während dieser Zeit begann er mit den ersten Gartenbauarbeiten. 1855/56 wurde er fertiggestellt. Der Engelsche Garten lädt noch heute viele Malchower und Gäste zum Verweilen ein.
Klosterkirche
  Vor dem Bau der Klosterkirche 1844 bis 1849 gab es nur eine kleine Kirche auf dem Kloster.
Die Klosterkirche wurde 1844 bis 1849 nach Plänen Friedrich Wilhelm Buttels errichtet. Nach einem Brand 1888 wurde sie von 1888 bis 1890 im neugotischen Stil nach Entwürfen Georg Daniels wieder aufgebaut.
Seit 1997 befindet sich die Klosterkirche im Besitz der Stadt Malchow.
Sie wird in den wärmeren Jahreszeiten für ein umfangreiches Konzertprogramm, aber auch für standesamtliche und kirchliche Trauungen genutzt.

Seit 1997 wurde mit dem Aufbau eines Mecklenburgischen Orgelmuseums begonnen. Schon heute kann man in der Klosterkirche viele Orgeln und Orgelteile besichtigen.
  Mecklenburgisches Orgelmuseum
  Orgel In der Klosterkirche und im nahegelegenen Orgelhof kann man heute die Ausstellung zur Geschichte des mecklenburgischen Orgelbaus mit vielen Orgelteilen besichtigen und in Führungen mehrere Orgeln hören.
Das Orgelmuseum ist das erste seiner Art in den neuen Bundesländern. Neben Auskünften über die Orgelfunktionen gibt ein Orgelmodell den Besuchern die Möglichkeit, selbst einmal auf dem Instrument zu spielen.
Mecklenburgisches Orgelmuseum
Kloster 26, 17213 Malchow
Tel.: 039932 12537 oder 0171 5055685, E-Mail: orgelmuseum@freenet.de
"Kiek in un wunner di" - Kurioses und Raritäten
  Kurioses und Raritäten

Kurioses und Raritäten
Nur wenige Schritte von der Klosterkirche entfernt, finden Sie das „Kiek in un wunner di“. Entdecken Sie Kurioses und Raritäten aus dem Lebensalltag der Bevölkerung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Besichtigen Sie eine alte Schulklasse, eine komplette Schusterwerkstatt oder eine Druckerei und erfahren Sie mehr über die Geschichte des Wäschewaschens. So manch kuriose Dinge wie z.B. das Tefifon oder die Schusterkugel können Ihnen die Museumsmitarbeiter vorführen und die ein oder andere urige Geschichte dazu erzählen.
Anfassen ist ausdrücklich erlaubt. Probieren Sie aus, wie es sich mit einem Griffel auf einer Schiefertafel schreibt und blättern Sie in alten Schulbüchern. Unsere kleinen Besucher können im Kinderzimmer spielen und malen und gerne erklären wir Ihnen, wie es war, als Oma und Opa noch in den Kinderschuhen steckten.
"Kiek in un wunner di" - Kurioses und Raritäten
Friedrich-Lessen-Weg1, 17213 Malchow
Tel.: 039932-12602, E-Mail:
kulturundsport@aol.com
Rathaus
  Im Jahre 1697 wurde bei einem Großbrand auf der Insel auch das Rathaus vollständig zerstört. 1821 wurde ein neues Rathaus gebaut, das bis heute so erhalten geblieben ist. Daneben wurde 1877 mit dem Bau eines Amtsgerichtsgebäudes begonnen.
Zurzeit wird der Verwaltungskomplex der Stadt Malchow bestehend aus dem Rathaus, dem ehemaligen Amtsgericht und dem Standesamt saniert. Die Sanierungsmaßnahmen am Rathaus wurden im Mai 2005 abgeschlossen.
Zur Stadtverwaltung:
Drehbrücke
  Bis 1845 verband eine Holzbrücke die Insel mit dem Nordufer von Malchow.
Von 1845 bis 1863 ersetzte diese eine Hubbrücke. In den Jahren 1863/64 wurde dann die Hubbrücke durch eine hölzerne Drehbrücke und dann 1911 durch eine eiserne Drehbrücke ersetzt.
In der Sommersaison öffnet sie jede volle Stunde und ist ein wahrer Anziehungspunkt für Schaulustige.
DDR-Museum im Film-Palast
  In dem einstigen "Film-Palast" neben der Stadtkirche erwartet den Besucher von Malchow das DDR-Museum.
Das Gebäude, 1957 als Kino und Veranstaltungsstätte eingeweiht, beherbergt heute das bisher einzige Museum zur DDR-Alltagsgeschichte in Norddeutschland.
Seit Oktober 1999 wird die Ausstellung ständig erweitert und inzwischen kann man DDR-Alltag sehr vielfältig erleben. Interessantes findet sich zu den Themen Kino, Hochzeit, Schulanfang und Jugendweihe, Urlaub und Arbeitsleben, aber auch der Technikinteressierte bekommt Einblick in Foto, Fernseh- und Rundfunktechnik aus 40 Jahren DDR.
Der Ausbau des Gebäudes und der große Fundus machen es möglich, die Ausstellung ständig zu erweitern. Inzwischen kann der Besucher sich ins Kinderland zurückversetzen lassen und neugierige Blicke in Wohn-, Schlaf- und Badezimmer der 70er und 80er Jahre werfen.
DDR Museum
Kirchenstraße 25, 17213 Malchow
Tel.: 039932 18000, E-Mail: kulturundsport@aol.com
Stadtkirche
  Der Grundstein für die Stadtkirche wurde 1871 gelegt und schon 1873 wurde die Kirche eingeweiht. Die ursprüngliche Stadtkirche, die im Jahr 1697 bei einem Großbrand zerstört wurde, befand sich auf der Insel, wo heute das ehem. Amtsgericht steht.
Heute finden in der Stadtkirche Gottesdienste, Ausstellungen und Konzerte statt.
Stadtwindmühle
  Die Malchower Stadtmühle ist etwa 130 Jahre alt und schon von weitem gut sichtbar. Hier können Interessierte die deutschlandweit einzige Windmühle, mit der Strom erzeugt wird, bestaunen.
Jedes Jahr findet am Pfingstmontag dort das Mühlenfest statt.
Stadtwindmühle
Friedrich-Ebert-Straße, 17213 Malchow
Tel.: 039932 81988, E-Mail: kulturundsport@aol.com
Haus des Gastes "Werleburg"
  Haus des Gastes Werleburg Als Hotel "Fürst Blücher" wurde die heutige "Werleburg" 1902 eröffnet. Nachdem sie in der Zeit der DDR zusehends verfiel, hat die Stadt Malchow sie den ehemaligen Besitzern abgekauft und mit der Sanierung begonnen. Seit 1999 ist die Werleburg nun für alle Gäste geöffnet. Heute finden Sie hier die Bibliothek, die Spielothek, die Kreismusikschule Müritz und den Kultur- und Sportring. Im Saal der Werleburg finden viele Veranstaltungen und Konzerte statt.
Kultur- und Sportring "Regenbogen" e.V.
Bahnhofstraße 5, 17213 Malchow
Tel.: 039932/ 8 19 88, E-Mail: kulturundsport@aol.com
Affenwald und Sommerrodelbahn Malchow
Karower Chaussee 6
  Affenwald Besuchen Sie im Affenwald eine Großfamilie Berberaffen. In einem 1,8 Hektar großen Naturgehege werden die Besucher durch den direkten Kontakt zu diesem sympathisch-frechen Affenvölkchen sicher interessante und lustige Begegnungen haben.
Die Sommerrodelbahn mit einer Gesamtlänge von 800 Metern hat 7 Steilkurven und 6 Schikanen. Der Höhenunterschied beträgt 30 Meter und wird mit einem Schlepplift überwunden, so das keiner Bergsteigen muss. Das Rodeltempo ist mittels Bremshebel steuerbar und es stehen den Rodlern 44 Schlitten für Einzel- oder Doppelfahrten zur Verfügung.
Direkt an der A19 Abfahrt Malchow und ab dort 200 m in Richtung Malchow
Tel.: 039932 18422
Blütengarten Malchow
(neben Sporthotel)
  Blütengarten Der Blütengarten Malchow ist ein in der Mecklenburg-Literatur häufig genanntes Objekt, das jährlich von ca. 1500 Besuchern aus allen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs aufgesucht wird. Unsere Gäste schätzen die Einheit von wissenschaftlicher Zuverlässigkeit und interessanten Erzählungen zu einzelnen Pflanzen und Arten und die mit dem Wesen und den Ansprüchen einer Art oder Pflanze begründeten  Pflegeempfehlungen.
Jeder Besucher wird von uns durch den Garten geführt.

Ansprechpartner: Klaus Bargfried
Tel.: 039932 12754
Schmetterlingsgarten Müritz in Alt Schwerin
  bräunlicher Schmetterling Auf 750 qm Tropenhausfläche taucht der Gast in einen Teil der faszinierenden Welt der Tropen ein. 30 bis 90 verschiedene Schmetterlingsarten können je nach der Jahreszeit und nach den vorherrschenden Witterungsbedingungen in den Herkunftsländern gezeigt werden..
Interessante Pflanzen wie Banane, Citrus, Süßkartoffel, Mimose, Passionsblume oder Canna und viele mehr werden von den Schmetterlingen zur Eiablage benötigt. Hier kann dann die Entwicklung vom Ei bis zum schillernden Falter hautnah erlebt werden.
DIE SCHEUNE in Bollewick
Die größte Feldsteinscheune Deutschlands ist ein Marktplatz für mecklenburgische Produkte. Handwerk, Kultur, Läden und Wekstätten sind in der Scheune beheimatet. Tausende zieht es immer wieder zu den Märkten mit ihrem vielseitigen Programm.
Müritzeum in Waren
Friedensstr. 5
Das älteste Naturhistorische Museum Mecklenburg-Vorpommerns wurde 1866 gegründet. Es enthält eine umfangreiche Sammlung zur Landschaftsentwicklung und Naturgeschichte der Müritzregion. Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt ist das mit 25.000 Liter Wasser gefüllte und damit größte Kaltwasseraquarium Deutschlands.
Freilichtmuseum Alt Schwerin
  Dampftreffen In diesem Museum wird der Besucher über die Entwicklung der Landwirtschaft und des Landlebens in Mecklenburg informiert. Eine typische mecklenburgische Gutsanlage mit dazugehörigen Tagelöhner- und Landarbeiterhäusern sowie eine Dorfschule aus der Zeit um 1910 können besichtigt werden. Die Holländerwindmühle und weitere zahlreiche Gegenstände geben einen Einblick in die technische Entwicklung landwirtschaftlicher Produktion.
Naturpark Nossentiner-Schwinzer-Heide
60 Seen, die Flüsse Nebel und Mildenitz sowie große Waldgebiete bestimmen das Bild des Naturparks. Zahlreiche Wasservögel, u.a. auch der Seeadler und der Fischotter, leben in diesem Gebiet. Am Plauer See befinden sich alte Torfstiche, die allmählich verlanden. Hier kann der Naturliebhaber die einzelnen Phasen der Verlandung von der offenen Wasserfläche über Schwingrasen bis zum Moorwald mit den darin vorkommenden typischen Pflanzen und Tieren beobachten.
Wisent - Freigehege bei Damerow
  Wisentgehege Eine besondere Attraktion innerhalb des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide ist das Wisentgehege auf dem Damerower Werder südlich von Jabel.
Teerofen
  In Sparow, ca. 5 Kilometer von Malchow,
kann man sich an einem rekonstruierten
Schauteerofen über das alte Handwerk des Teerschwelens informieren.
 
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