Schlossgarten Neustrelitz
Geschichte Neustrelitz
Die Beilegung von Erbstreitigkeiten der Mecklenburgischen Herzöge anno 1701 führten zur Entstehung der beiden Staaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Hauptstadt des Letzteren war bis zu ihrer erneuten Zusammenführung 1934 Neustrelitz. Die Residenz des Herzogs Adolf Friedrich II. befand sich zunächst im Fürstenschloss des heutigen Ortes Alt-Strelitz.
Die herzogliche Heimstatt fiel 1712 einem Brand zum Opfer. Man sah vom Wiederaufbau ab, zog in das Glienicker Jagdschloss am Zierker See und ließ es in der Folge angemessen umgestalten. Da aber staatliche Lenkung und herzogliches Leben in Abwesenheit entsprechender Beamter und Bediensteter im Grunde nicht möglich ist, wurde kurzerhand ein neues Strelitz – schön planmäßig – vor der herzoglichen Behausung angelegt. Der Aufwand kann wegen des morastigen Untergrundes dabei kaum als gering bezeichnet werden. Schlossgarten Neustrelitz
Später ließ Herzog Adolf Friedrich – inzwischen der IV. – das Schloss weiter ausbauen. Auch der Ort selbst erfuhr über die Zeit bauliche Aufwertung und bekam schließlich im 19. Jahrhundert sogar einen Eisenbahnanschluss. Das immer wieder umgebaute Schloss brannte leider 1945 ebenfalls ab, die Reste wurden geschliffen.