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Bodendenkmale
der Stadt Grevesmühlen
Großsteingräber, auch Megalithgräber oder
Hünengräber genannt, gehören zu jenen Geschichtsdenkmalen,
die immer wieder Anlass gaben für Sagen und Spukgeschichten.
Selbst heute kann man sich kaum vorstellen, wie vor Jahrtausenden
mit einfachsten Mitteln aus tonnenschweren Findlingen
diese Grabmonumente errichtet worden sind. Die abergläubischen
Menschen früherer Jahrhunderte hielten Riesen oder
gar Teufel für die Erbauer, wie die Bezeichnung "Hünengrab"
oder "Teufelsbackofen" vermuten lässt.
Die Großsteingräber wurden in der Jungsteinzeit
von den Bauern und Viehzüchtern der Trichterbecherkultur
(4. Jahrtausend v.u.Z.) als Grabstätten für
ihre Toten erbaut.
So auch die Dolmen (bretonisch: "men" -
Stein, "toal" - Tisch), welche aus Megalithen (=
große Steine) als Säulen aufgestellt und mit einer großen
flachen Steinplatte darüber errichtet wurden . Über Jahrhunderte hinweg galten sie
als heilig gehaltene Orte. Die Hünengräber locken jährlich
zahlreiche Besucher in den Everstorfer
Forst bei Grevesmühlen. Ein archäologischer
Lehrpfad informiert die Besucher über die Ur- und
Frühgeschichte.
DATEN
UND FAKTEN zu den BODENDENKMALEN
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