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Reuterstadt
Stavenhagen Schloß 1 17153 Stavenhagen Informationen zu Unterkünften |
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| Das Tor zur "Mecklenburgischen Schweiz",
nahe der Deutschen Alleenstraße, öffnet sich mit der kleinen Stadt Stavenhagen.
Ihre Anfänge findet man im 13. Jh., wo zum Schutze einer Burg eine
Siedlung angelegt wurde, welche 1264 das Stadtrecht bekam. Benannt
wurde sie nach einem Ritter Reimbern von Stove, der Zusatz 'hagen'
bedeutet sinngemäß 'gerodeter Wald'. Im Jahre 1727 vernichtete ein
Großbrand fast die gesamte Stadt, sie nahm erst im 19. Jh.
einen sichtbaren wirtschaftlichen Aufschwung. Stavenhagen blieb bis Mitte
des 19. Jahrhunderts eine Ackerbürgerschaft. Ihre Popularität verdankt sie Fritz-Reuter, dem bedeutendsten nieder- deutschen Dichter, welcher 1810 in Stavenhagen geboren wurde. Den offiziellen Ehrennamen "Reuterstadt" erhielt die Stadt 1949 anlässlich seines 75. Todestages. Sein Leben, Werk und Vermächtnis erfährt im Fritz- Reuter-Literaturmuseum liebevolle Pflege. Anzufinden ist diese umfangreiche Sammlung von Manuskripten, handschriftlichen Aufzeichnungen des Dichters, andere Zeitdokumente und eine Bibliothek niederdeutscher Literatur von annähernd 13000 Bänden in dem 1788 erbauten Rathaus, dem Geburtshaus Reuters. Zahlreiche Gedenktafeln an den Gebäuden erinnern an die Bewohner dieser Häuser, die Reuter zu Protagonisten seiner Romane machte. Sehenswert ist nicht nur der historische Marktplatz mit dem schönen Reuter-Denkmal, auch das alte Schloss mit Park und Schlossmauer und die Kirche zeugen von der Geschichte der Stadt, in der die jährlichen "Reuter-Festspiele" die Niederdeutsch- Freunde aus dem ganzen Land vereinen. Auf einer Anhöhe am Ortsausgang Richtung Neubrandenburg steht die Reutereiche. Fritz Reuter pflanzte sie 1859 zum Andenken an seine Eltern. Altes und Neues, Kultur und wirtschaftliches Wachstum aufs Glücklichste miteinander verbunden - das ist die Reuterstadt Stavenhagen. |