Ueckermünde hat
den nordöstlichsten Seehafen Deutschlands. Die Uecker, die in
der Uckermark entspringt und kurz hinter der Altstadt von Ueckermünde
in das Stettiner Haff mündet, durchfließt die Altstadt und bildet
in diesem Bereich den Stadthafen. Früher war das Leben im Stadthafen
vor allem durch das Festmachen von Lastkähnen und Fischkuttern
geprägt, heute sind es vor allem touristische Nutzungen. Von
hier aus können Sie Ausflugsfahrten auf das Stettiner Haff,
zur Insel Usedom oder in das benachbarte Polen unternehmen.
Moderne Butterdampfer und Ausflugsschiffe stehen zur Verfügung.
Ob zweistündige Kaffeefahrten oder Ganztagstouren mit zollfreiem
Einkauf - alles ist möglich. Im Stadthafen sind neben den Liegeplätzen
für die Fahrgastschifffahrt auch Liegeplätze für Segel- und
Motoryachten vorhanden. So können Wassersportler direkt in der
Innenstadt mit ihrem Boot festmachen.
Fischereihafen
Östlich des Badestrandes befindet sich die Einfahrt zum Fischerhafen.
Von hier aus starten die Fischer täglich ihre Fahrt mit ihren
Fischerbooten, um die Reusen zu leeren. Es ist hoch interessant
ihnen bei der Arbeit zu zusehen.
Hier kann man dann auch frischen Fisch, wie Aal, Zander, Hecht
Barsch und anderes kaufen.
Zufahrt zum Hafen Ueckermünde
Die Ansteuerung nach Ueckermünde zweigt in 183 Grad bei der
Leuchttonne H/4 vom Fahrwasser durch das Kleine Haff ab. Nach
3,7 sm erreicht man die Leuchttonne UE. Nach weiteren 0,8 sm
die Leuchttonne UE 3 mit der Kennung "Blz gn 4 s"
und einen grünen Kegeltoppzeichen. Hier zweigt das Fahrwasser
zum Berndshofer Industriehafen ab. Ab dieser Leuchttonne steuert
man 245 Grad bis zur Ueckermündung.
"Das auf der Nordmole Ueckermünde stehende Schild "Begegnungsverbot"
wird angestrahlt. Die Lichtstärke des Leuchtfeuers Ueckermünde
im Fahrwasserbereich der Moleneinfahrt wird herabgesetzt."
(Bekanntmachung für Seefahrer 50/2002).
Yachten, die Ueckermünde außerhalb des
Fahrwasser anlaufen, müssen unbedingt die neben dem Fahrwasser
ausliegende Fischereigeräte beachten.
Ein Leuchtturm und an den Molen farblich abgesetztes Begrenzungsgeländer
(rot und grün) an den Molenköpfen sowie Straßenbegrenzungspfähle,
reflektierend, längs des Fahrwassers dienen zur guten Orientierung
auch nachts. Tagsüber hat sich der Sportbootfahrer zu überzeugen,
das der enge Kanalabschnitt am Ueckerkopf frei von Berufsschifffahrt
ist. Auf dem Fluß kann man Nachts nur mit Hilfe eines Suchscheinwerfers
weiterfahren.
Der Stadthafen befindet sich 1,5 sm flussaufwärts an beiden
Seiten der Uecker. Einlaufend an Steuerbordseite ist der erste
Teil der Pier der Berufsschifffahrt vorbehalten. Hier befindet
sich auch die Grenzübergangsstelle mit Zoll und Bundesgrenzschutz.
An allen anderen Stelle kann man anlegen und sich dann beim
Hafenmeister einen Gastliegeplatz zuweisen lassen.
Daten
des Hafens
Das Alte Bollwerk (Steuerbordseite) hat eine Länge von 525 m.
Das Neue Bollwerk (Backbordseite) eine Länge von 343 m. Hier
sind nur die mit einer Spundwand versehenen Pieranlagen gemeint.
Die Wassertiefe beträgt im Hafen ca. 3,0 m.
Das Wendebecken hat einen Durchmesser von 73 m. In Planung ist
ein Wendebecken von 100 m. (Beginn des Baues voraussichtlich
im Jahre 2003).
Die Breite der Brückendurchfahrt der Klappbrücke beträgt 8,0
m bei einer Durchfahrtshöhe bei Mittelwasser von 1,70 m.
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| Telefonnummern: |
(Vorwahl: 039771) |
| Hafenmeister |
0170-7454543 |
| Zollstation im Hafen |
22760 |
| Zollamt in Berndshof |
25666 |
| Bundesgrenzschutz im Hafen |
22760 |
| Wasserschutzpolizei |
24218 |
| Landesamt für Fischerei |
22700 |
| Deutsche Gesellschaft für Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS) |
0171-2147111 |
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Von
Swinemünde aus besteht die Möglichkeit, eine Fähre nach Schweden
zu besteigen, die Sie in gut 90 Minuten in einen schwedischen
Hafen transportiert. Weiterhin besteht die Möglichkeit in
Swinemünde und Stettin Stadtrundfahrten und Hafenrundfahrten
durchzuführen sowie Ganztagsausflüge durch Polen zu buchen.
Auch
vom nahegelegenen Altwarp können Sie in nur wenigen Minuten
per Fähre (kein Pkw-Transport) das polnische Neuwarp erreichen.
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