Hansestadt Greifswald  
Die Geschichte der 
Hansestadt Greifswald
Hansestadt Greifswald

Hansestadt Greifswald Im 13. Jh. entstand eine Handwerkersiedlung des Klosters Eldena, sie wurde schon 1248 als Stadt erwähnt und erhielt bereits 1250 vom Herzog von Pommern lübisches Recht. Die ab 1255 im Westen entstandene Neustadt wurde 1264 mit der Altstadt um die Marienkirche vereinigt. Die planmäßig nach einem Gitternetz angelegte Stadt, die erst im 19. Jh. über die mittelalterlichen Grenzen hinauswuchs, wurde von einer Mauer mit Wiekhäusern und Toren umschlossen. 
Den Grundstein für den bürgerlichen Wohlstand legte Greifswald 1278, als sie Hansestadt wurde. Dieser fand u.a. Ausdruck im Bau der drei großen Kirchen, der 'dicken Marie' (Marienkirche), des 'langen Nikolaus (St. Nikolai) und des 'kleinen Jakob' (Jakobikirche).  Hansestadt Greifswald
Der Bürgermeister Heinrich Rubenow  gründete 1456 die Universität von Greifswald, nach Rostock die zweitälteste Norddeutschlands. Nach dem Dreißigjährigem Krieg kam Greifswald  mit Vorpommern  zu Schweden. Unter preußischer Hoheit  wurde die Stadt 1815 zur Garnisonsstadt ausgebaut, wovon noch einige klassizistische Häuser Zeugnis ablegen. 
Hansestadt Greifswald Der damalige Stadtkommandant Oberst Rudolf von Petershagen übergab 1945 Greifswald kampflos an die Truppen der Roten Armee, damit überstand die bis dahin schon verschont gebliebene Stadt den Krieg völlig unbeschadet. 
Die überwiegend aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der Wallensteinschen Besetzung (1627-1631) stammenden Wallanlagen um die Altstadt wurden an vielen Stellen niedergelegt und durch Grünanlagen ersetzt. Im Süden und Westen sind Teile der Stadtmauer erhalten. Nordöstlich der Altstadt, am Hansering, steht der Fangelturm, ein ehemaliger Pulverturm.
Der denkmalgeschützte Markt mit dem Rathaus an der Westseite des Platzes ist Mittelpunkt der alten Hansestadt. Nach einer Feuerbrunst wurde 1738-1750 der ursprünglich gotische Backsteinbau aus dem 14. Jh. im frühbarocken Stil mit Volutengiebel und Dachreiter wieder aufgebaut, die Arkaden im Erdgeschoss 1936 geöffnet. Schöne Bürgerhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten zieren den Platz. Die beiden Häuser Nr. 11 und Nr. 13 an der östlichen Platzseite aus der Zeit um 1430 bzw. 1450 sind bedeutende Beispiele für die Profanarchitektur der Backsteingotik Ihre prächtigen Giebelfassaden mit reicher Blendarchitektur aus glasierten Ziegeln sind der Schmuck dieser Gebäude.  Hansestadt Greifswald