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Das Biosphärenreservat Schaalsee
Willkommen in einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft

 

Luftbild Biosphärenreservat Schaalsee

Amt für das
Biosphärenreservat  Schaalsee

Wittenburger Chaussee 13
19246 Zarrentin
Tel: 038851/ 30 20
Fax: 038851/ 30 22 0
eMail: info.br@schaalsee.de

Karte, interaktiv

 
Willkommen in einer Kulturlandschaft wie sie in Mitteleuropa nicht noch einmal zu finden ist. Das Biosphärenreservat Schaalsee erstreckt sich über eine Fläche von 162 km² zwischen dem Ostufer des Ratzeburger Sees im Nordwesten und der Stadt Zarrentin im Süden. Die gesamte Landschaft strahlt die typische Harmonie und Lebendigkeit eines von Gletschern und Schmelzwassern der letzten Eiszeit geformten Hügellandes aus.
Der Schaalsee ist mit 72 m der tiefste See Norddeutschlands und beherbergt eines der letzten natürlichen Vorkommen der Großen Maräne.
In der dünnbesiedelten Landschaft konnte sich eine reiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten.

Seenlandschaft im Biosphärenreservat Schaalsee

Die Seen mit ihren breiten Schilfröhrichten, die Moore, Feuchtwiesen und Bruchwälder sind Lebensräume seltener Arten wie Fischotter, Kranich, Seeadler, Rohrdrommel und Rotbauchunke. Auch botanische Seltenheiten wie Sonnentau, Wollgräser, Orchideen, Schlüsselblume und Königsfarn gedeihen hier. Am Mechower See, Röggeliner See und Dutzower See können Sie Seevögel wie z.B. Kormorane, Graugänse und zahlreichen Entenarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Mit etwas Glück sieht man auch den Seeadler bei der Jagd.
Außergewöhnlich strukturiert ist die Landschaft um Groß Salitz und Schönwolde. Durch die Eiszeit wurden hier dammähnliche Wallrücken geformt, die im skandinavischen "Oser" heißen und in Norddeutschland selten sind.
Auch die Menschen haben seit 1.000 Jahren durch Ackerbau und Viehzucht an der Gestaltung der Landschaft mitgewirkt. Reich verzierte Bauernhäuser, imposante Gutshäuser und alte Kirchen sind Zeugnisse des Wohlstands früherer Generationen. Ein wertvolles Kulturerbe ist die reizvolle, von Waldresten, Kesselmooren und Feuchtwiesen durchsetzte Techiner Heckenlandschaft, die von Bauern im 18. Jahrhundert angelegt wurde.
Wandern und Radfahren
sind die beste Art, die Landschaft im Biosphärenreservat zu entdecken. Ein ausgewiesenes Rad- und Wanderwegenetz von mehr als 180 km Länge bietet viele verschiedene Möglichkeiten. Im Freizeit- und Wanderführer mit Wanderkarte, den Sie im PAHLHUUS erwerben können, werden die schönsten Wanderrouten der Schaalseeregion vorgestellt.
Das PAHLHUUS ist das Informationszentrum des Schutzgebietes und gleichzeitig Sitz des Amtes für das Biosphärenreservat. Hier finden Sie auch die Geschäftsstelle des Fördervereins Biosphäre Schaalsee e.V. Im PAHLHUUS erwartet Sie eine interessante Ausstellung über das Schutzgebiet am Schaalsee, ein multimediales Informationssystem und Natur gleich vor der Haustür. In der Multivisionsshow TIPE TE können Sie die Schaalseeregion auf märchenhafte Art kennen lernen.
Das PAHLHUUS hat für Sie geöffnet:
April bis Oktober Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr
an Wochenenden und Feiertagen 10.00 bis 18.00 Uhr
Außerhalb der Saison bitte erfragen.

Das Biosphärenreservat Schaalsee liegt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Eine Rundwanderung über die Halbinsel Strangen und am Kirchensee zeigt eindrucksvoll, wie ehemals besiedelte Gebiete und Grenzanlagen von der Natur zurückerobert werden.
Einen herrlichen Blick über den Lassahner Teil des Schaalsees mit den Inseln Stintenburg und Kampenwerder können Sie vom Hof der Lassahner Kirche genießen.
Sie wollen einen tieferen Einblick in Natur, Landschaft und Historie des Gebietes, dann nutzen Sie unser Angebot an Veranstaltungen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die angegebene Adresse.
Feuchtgebiete im Biosphärenreservat Schaalsee Biosphärenreservat Schaalsee
(Die Eigentums- bzw. Nutzungsrechte der Bilder und Grafiken liegen beim Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee bzw. bei der MANET GmbH)